Über meine Fotografie von Tieren, Landschaften und Landschaftsarchitektur

Foto: © Jens Nieth, www.jensnieth.com

Ich finde überall das Paradies.

Es ist, als hätte ich eine Ansicht geträumt von der besten aller Welten und nun entdecke ich Teile davon hier und halte sie mit der Kamera fest. So zeigen meine Bilder ein Stück verbesserte Welt und die Andeutung einer übergeordneten, vielleicht göttlichen Ordnung.

Meine Fotografien sind wie Gärten, sie ordnen den Blick. 

Inspiriert werden sie durch das Zusammentreffen von Kulturlandschaften mit der ursprünglichen Kraft der Natur. Geprägt von Wissenschaften faszinieren mich alle Naturphänomene, und so habe ich mir über die Jahre habe ein tiefgreifendes Verständnis angeeignet. Ich staune, ich sehe hin und ich höre zu: In dieser Stimmung entstehen meine Bilder. Wie es bei Ralph Waldo Emerson heißt: "Ich werde zu einem durchsichtigen Augapfel. Ich bin nichts. Ich sehe Alles." 

Die Welt ist schön, in Ausschnitten. 

Im Zusammenspiel mit Licht und Farben entstehen im Sucher der Kamera leicht unwirkliche, entrückte Bilder. Traumhafte, vielleicht unterbewußte Szenerien entfalten sich, die oft auf märchenhafte oder archaische Themen verweisen. Pferde stehen in der Landschaft, der Weg in einen Märchenwald tut sich auf, die Natur scheint verwunschen.